Bauteilbezogene Prozessprüfung
Druckdichte Bauteile erfordern eine gemeinsame Betrachtung von Gussstruktur, Bearbeitungstiefe, Dichtflächen und Endprüfung. Bearbeitung kann Fehlstellen öffnen, die im Rohguss noch nicht zur Oberfläche verbunden waren; die Prüfplanung sollte deshalb die Fertiggeometrie und nicht nur den Gusszustand berücksichtigen.
Typische Beschaffungsprioritäten
- Auslegungsdruck, Prüfdruck und zulässige Leckage
- Gas- oder Flüssigkeitsprüfmedium und Prüfsequenz
- Wandübergänge, lokale Massivbereiche und Bearbeitungstiefe
- Dichtflächen, Anschlüsse und Gewinde
- Werkstoffverifikation, ZfP und Rückverfolgbarkeit
- Prüfzeitpunkt vor und/oder nach Fertigbearbeitung, falls spezifiziert
- Zulässigkeit von Schweißreparaturen, gesperrte Zonen sowie Freigabe-/Dokumentationsanforderungen
Integrierte Lieferung
Feinguss, CNC-Bearbeitung, ZfP und Druck-/Leckprüfung können in einer Route koordiniert werden, sodass Gusszustand und endgültige Dichtleistung gemeinsam bewertet werden. Eine Schweißreparatur richtet sich immer nach Zeichnung/Spezifikation und wird für Druckgrenzen niemals automatisch als zulässig angenommen.
Mit der Anwendung beginnen
Bitte Druck-/Temperaturbereich, Medium, Leckagekriterium, Werkstoff, Druckgrenzbereiche, Bearbeitungstiefe in deren Nähe sowie geforderte ZfP- und Druck-/Leckprüfverfahren angeben.



