Prüfung der fertigen Druckgrenze
Die angegebenen Möglichkeiten umfassen hydrostatische und pneumatische Prüfungen. Bei porositäts-, dichtungs- oder wandkritischen Bauteilen werden Prüfdruck, Bearbeitungstiefe, Anschlüsse, Reinigung und Endzustand gemeinsam definiert.
Erforderliche Prüfdefinition
- Prüfmedium
- Druck, Haltezeit und Druckaufbau
- zulässige Leckage oder Druckabnahme
- Temperatur- und Sicherheitsgrenzen
- Verantwortung für Stopfen und Vorrichtungen
- Prüfzeitpunkt, Stichprobe und Bericht
Sicherheit bei pneumatischer Prüfung
Komprimiertes Gas speichert wesentlich mehr Energie als eine hydrostatische Prüfung. Vorrichtung, Abschirmung und Arbeitsanweisung müssen zu Druck, Innenvolumen und möglichem Versagen passen. Wenn technisch ausreichend, ist die hydrostatische Prüfung vorzuziehen.
Prüfung und Fehlervermeidung
Druckdichtheit entsteht durch Konstruktion, Anschnitt- und Erstarrungsplanung, Prozesskontrolle, Bearbeitung und Dichtflächenqualität. Die Endprüfung liefert den Nachweis, ersetzt aber nicht die Fehlervermeidung.