Prüfung der fertigen Druckgrenze
Die Fertigungsroute kann hydrostatische und pneumatische Prüfungen für drucktragende Guss- und CNC-Bauteile einschließen. Bei porositäts-, dichtungs- oder wandkritischen Bauteilen werden Prüfdruck, Bearbeitungstiefe, Anschlüsse, Reinigung und Endzustand gemeinsam definiert. Prüfdruck, Haltezeit und Abnahmekriterien sollten vor Produktionsfreigabe festgelegt sein.
Diese Seite beschreibt den Prüfservice und die RFQ-Angaben. Für Prüfplan, Nachweise und Freigabedokumentation siehe Druckprüfung: Prüfplan & Nachweise.
Erforderliche Prüfdefinition
Eine brauchbare Prüfvorgabe definiert:
- Prüfmedium
- Druck, Haltezeit und Druckaufbau
- zulässige Leckage oder Druckabnahme
- Temperatur- und Sicherheitsgrenzen
- Verantwortung für Stopfen und Vorrichtungen
- Prüfzeitpunkt, Stichprobe und Bericht
Sicherheit bei pneumatischer Prüfung
Komprimiertes Gas speichert wesentlich mehr Energie als eine hydrostatische Prüfung. Vorrichtung, Abschirmung und Arbeitsanweisung müssen zu Druck, Innenvolumen und möglichem Versagen passen. Wenn technisch ausreichend, ist die hydrostatische Prüfung vorzuziehen.
Prüfung und Fehlervermeidung
Druckdichtheit entsteht durch Konstruktion, Anschnitt- und Erstarrungsplanung, Prozesskontrolle, Bearbeitung und Dichtflächenqualität. Die Endprüfung liefert den Nachweis, ersetzt aber nicht die Fehlervermeidung.
Programme für drucktragende Gussteile
Diese Fähigkeit wird häufig mit Ventilgehäusen, Pumpengehäusen, drucktragenden Gussteilen und fertig bearbeiteten Strömungskomponenten kombiniert. Die RFQ sollte Prüfzustand und Akzeptanzkriterium definieren, damit Druckprüfung mit Bearbeitung und Endreinigung integriert wird.