VDV-Y-Schmutzfängerprogramm
Das VDV-Y-Schmutzfängerprogramm schützt Ventile, Pumpen, Messgeräte und nachgeschaltete Prozessausrüstung vor Partikeln in der Leitung. Die Größen reichen von DN15 bis DN500 bei PN16, mit etwa -20 bis +200 °C je nach Gehäuse- und Dichtwerkstoff. Sieboptionen liegen ungefähr bei 10–60 Mesh.
Gehäuse-, Dichtungs- und Anschlussoptionen
Für unterschiedliche Korrosionsaufgaben stehen Kohlenstoffstahl, Edelstahl und ausgewählte Nickellegierungen zur Verfügung. Dichtsysteme können Spiraldichtungen, NBR und PTFE umfassen. Je nach Ausführung sind Stumpfschweiß-, Clamp-, Flansch- und Gewindeanschlüsse verfügbar.
Siebauswahl ist eine Strömungsrechnung
Das feinste Sieb ist nicht automatisch das beste. Die Maschenweite muss die für nachgeschaltete Geräte schädliche Partikelgröße zurückhalten und zugleich genügend freie Fläche sowie akzeptablen Differenzdruck bieten. Medienviskosität, Feststoffbeladung und Reinigungsintervall beeinflussen die praktische Auswahl. Bei Verstopfungsgefahr können größere Siebfläche oder ein gröberer Vorfilter die Wartung reduzieren.
Reinigung und Blow-down
Die Wartungsstrategie sollte vor der Installation feststehen. Anzugeben ist, ob das Sieb manuell entnommen wird, ob ein Ablass- oder Blow-down-Anschluss benötigt wird und wie viel Platz zum Herausziehen vorhanden ist. Die Gehäuseorientierung sollte ermöglichen, dass gesammelte Partikel im Schmutzfänger verbleiben und nicht sofort in die Leitung zurückkehren.
Angaben für das Angebot
Bitte Leitungsgröße, Druck, Temperatur, Medium, erwartete Partikelgröße/-beladung, erforderliche Rückhaltung, zulässigen Druckverlust, Anschluss, Gehäusewerkstoff und bevorzugte Reinigungsmethode angeben. Schützt der Schmutzfänger eine bestimmte Pumpe, ein Messgerät oder Regelventil, ist die zulässige Partikelgröße des nachgeschalteten Geräts besonders hilfreich.
