Oberfläche nach Funktion wählen, nicht nur nach Optik
Der Oberflächenzustand beeinflusst Reinigbarkeit, Korrosion, Dichtung, Reibung, Beschichtungshaftung und optische Abnahme. Möglich sind Spiegel-, Glanz-, Matt-, Bürst- und Hygienepolitur. Bei geeigneter Geometrie kann polierte Rauheit bis Ra 0,05 μm reichen, wenn Messort und Methode vereinbart sind.
Verfügbare Routen
- Mechanisches Polieren und kontrolliertes Bürsten
- Perlen-, Sand- und Glasstrahlen
- Beizen und Passivieren
- Elektropolieren
- Nitrieren, Aufkohlen, Brünieren und Phosphatieren, wenn geeignet
Integrierte Planung
Polierzugabe, Kanten, Schweiß-/Anschnittentfernung und geschützte bearbeitete Flächen sollten bei Zeichnungsprüfung festgelegt werden. Die Endabnahme sollte messbarer Rauheit, Freigabemuster oder beidem zugeordnet sein.
Montagefertige Lieferung bei Spezifikation
Wenn Zeichnung und Bestellung es verlangen, können auf das Finish definierte Montage/Teilmontage, Kennzeichnung, Sicht-/Funktionsprüfung und Schutzverpackung folgen. Montageumfang, Gegenbauteile, Drehmoment/Orientierung, Kennzeichnung und Abnahme sind in der RFQ festzulegen.
Verifizierung
Rauheitsmessung kann Teil der Prüfung sein. Bei hygienischen oder optisch kritischen Teilen sollten repräsentative Flächen und Messorte vor Produktion vereinbart werden.



