Bauteilbezogene Prozessprüfung
Pumpenkomponenten verbinden Strömungsgeometrie mit bearbeiteten Ausrichtungs-, Dicht- und Lagermerkmalen. Gusskontur und Bearbeitungsfolge werden gemeinsam bewertet, damit Strömungswege, Naben-/Bohrungsmerkmale, Montageflächen und Druckgrenzen von der Fertigteilanforderung ausgehen. Die Endprüfung sollte deshalb derselben Bezugslogik folgen wie Bearbeitung und Montage.
Typische Beschaffungsprioritäten
- Werkstoff passend zu Medium und Temperatur
- Strömungsgeometrie und Bearbeitungszugang
- Beziehungen zwischen Welle, Lager, Dichtung und Montagebezügen
- Druck- oder Leckageanforderungen für Gehäuse und Deckel
- Auswuchtanforderungen bei rotierenden Teilen, falls spezifiziert
- Losrückverfolgbarkeit und Prüfprotokolle bei Wiederholprogrammen
Integrierte Lieferung
Feinguss, CNC-Bearbeitung, Oberflächenbearbeitung, Maßprüfung sowie Druck- oder Wuchtprüfung können entsprechend der Bauteilfunktion kombiniert werden.
Mit der Anwendung beginnen
Zusätzlich zur Zeichnung helfen Pumpentyp, Prozessmedium, Druck, Betriebstemperatur sowie gegebenenfalls Drehzahl- oder Auswuchtanforderungen.
Beschaffungssprache für wiederkehrende Pumpenprogramme
Typische RFQs betreffen Pumpengehäuse, Pumpen-Casings, Deckel, bearbeitete Dicht-/Lagerbezüge, vollständig bearbeitete Pumpengussteile und Alternate-Source-Programme. Bei Wiederholbedarf sollten Jahresforecast und Abrufmuster zusammen mit der Zeichnung angegeben werden.



