Technische Ressource

Feingusstoleranzen

Es gibt keine universelle Toleranz für jedes Gussteil; die Fähigkeit wird anhand der vollständigen Geometrie und Abnahmemethode bestätigt.

Keine Einzeltoleranz passt zu jedem Gussteil

Erreichbare Toleranzen hängen von Gesamtabmessung, Geometrie, Merkmalsbeziehungen, Werkzeug, Wachsverhalten, Schalen- und Temperatureinflüssen, Legierung, Wärmebehandlung und Messmethode ab. Lange, offene oder stark wechselnde Querschnitte verhalten sich anders als kompakte symmetrische Bauteile.

Feingusstoleranzstrategie mit kontrollierten Gussmaßen, funktional bearbeiteten Maßen und Referenzmaßen

Drei Toleranzkategorien verwenden

  1. Funktional bearbeitete Maße – für Dichtung, Rotation, Montage oder Ausrichtung.
  2. Kontrollierte Gussmaße – nahe Endform mit beherrschter Prozessstreuung.
  3. Referenzmaße – zur Beschreibung der Konstruktionsabsicht, jedoch nicht als Abnahmekriterium.

Bezugsstrategie

Die Zeichnung sollte zeigen, wie die Gussgeometrie in der ersten Aufspannung ausgerichtet wird. Stabile Auflagen, Spannlaschen oder Opferbezüge verbessern die Wiederholbarkeit und vermeiden unnötige Zugaben.

Endgültige Bestätigung

Die Toleranzfähigkeit wird nach Prüfung von 3D-Geometrie, Werkstoff, Wärmebehandlung, kritischen Merkmalen und Messmethode im DFM bestätigt. Kritische Beziehungen werden häufig zuverlässiger durch Bearbeitung als durch eine pauschale Verschärfung aller Gusstoleranzen erreicht.

Projekt starten

Mit der Zeichnung können wir den Fertigungsweg direkt prüfen.

Senden Sie 2D-/3D-Datei, Werkstoff, Menge und kritische Anforderungen.

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