Auswahl nach Fehlerrisiko
ZfP wird nicht als identische Standardkombination für jedes Bauteil eingesetzt. Werkstoff, Wanddicke, Fehlerorientierung, Zugänglichkeit und Einsatzrisiko bestimmen Methode, Annahmekriterium und Prüfzeitpunkt.
Typische Verfahren
- Sichtprüfung für zugängliche Oberflächen und erkennbare Anzeigen
- Eindringprüfung für oberflächenoffene Anzeigen auf geeigneten, nicht porösen Oberflächen
- Ultraschallprüfung, wenn Werkstoff, Wanddicke und Geometrie einen geeigneten Schallweg ermöglichen
- Durchstrahlungsprüfung, wenn Spezifikation, Geometrie und gesuchte Fehlerart dafür geeignet sind
Maß- und Rauheitsmessungen ergänzen die ZfP, ersetzen sie jedoch nicht.
Zeichnungs- und Bestellanforderungen
Prüfzone, Norm, Empfindlichkeit, Stichprobe, Personalqualifikation und Bericht sind anzugeben. Da Bearbeitung zuvor verdeckte Bereiche freilegen kann, ist auch der Prüfzeitpunkt entscheidend.